Ein Brief, den man öffnet
Drei Schritte. Und vier Dinge, die man vorher wissen sollte.
Die drei Schritte
Den Brief schreiben
Vier Zeilen, mehr nicht: eine kleine Zeile darüber, die Neuigkeit, ein eigener Satz und von wem. Kein Konto, kein Passwort.
Den Umschlag verschicken
Du bekommst einen Link, der den verschlossenen Umschlag zeigt. Er verrät nichts — auch nicht in der Vorschau, die WhatsApp oder iMessage darunter anzeigt.
Wer ihn öffnet, zieht den Siegelaufkleber ab und sieht den Brief. Jeder zu seiner eigenen Zeit; niemand muss zur selben Minute verfügbar sein.
Die Reaktion zurückbekommen
Nach dem Öffnen kann jeder ein Foto zurückschicken — ein Bild, kein zweiter Versuch. Du siehst die Gesichter in dem Moment, in dem sie es erfahren haben.
Die Fotos landen auf deiner eigenen Seite, die nur du öffnen kannst.
Was man wissen sollte
Zwei Links, und einer davon ist unersetzlich
Den einen verschickst du, den anderen behältst du. Nur der zweite öffnet später die Fotos.
Verlierst du ihn, sind sie endgültig unlesbar — auch für uns. Das ist kein Versehen, sondern die Bedingung dafür, dass wir sie nicht sehen können. Sichere ihn, sobald du ihn bekommst.
Wir können die Fotos nicht ansehen
Jedes Foto wird auf dem Gerät des Absenders verschlüsselt, bevor es hochgeht. Bei uns liegt Geheimtext, und der Schlüssel dazu erreicht unseren Server nie.
Beim Aufnehmen wird das Bild neu gezeichnet. Dabei fallen alle Metadaten weg, insbesondere der Aufnahmeort.
Nach 90 Tagen ist alles weg
Die Fotos werden automatisch gelöscht, aus der Datenbank und aus dem Dateispeicher. Wer eins geschickt hat, kann es ausserdem jederzeit selbst zurückziehen.
Was heute noch nicht geht
Es gibt einen Anlass — Gender Reveal — und einen Stil, den Umschlag. Verlobung, Hochzeit und weitere Stile sind geplant, aber nicht gebaut.
In manchen In-App-Browsern, etwa in WhatsApp, bleibt die Kamera zu. Der Umschlag funktioniert dort, das Foto braucht Safari oder Chrome.